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        Industrie 4.0 in der Praxis: Referenzen und Erfolgsgeschichten

        KUKA treibt die digitale Transformation maßgeblich voran. Im Rahmen von Partnerschaften verfolgt KUKA klare Ziele: Eine industrielle Produktion auf Herausforderungen und Anwendungsfälle vorzubereiten, die heute noch unbekannt sind – und das möglichst greifbar.


        KUKA und SAP: Industrie 4.0 in laufender Produktion

        Die positiven Effekte der Digitalisierung zeigen sich in der Krise: Wenn eine Maschine oder ein Industrieroboter unerwartet Schaden nimmt, stillsteht, die Performance nicht mehr passt oder Lieferketten wegbrechen, muss für die Bew?ltigung des Problems mit übergeordneten Softwaresystemen zusammengearbeitet werden. Hier kommt SAP als Softwaresystem-Anbieter ins Spiel.

        Anhand einer Fertigungszelle in der hauseigenen Zerspanung von KUKA führen wir zusammen mit SAP vor, wie industrielle Digitalisierung gelingt. In echter Produktionsumgebung findet eine SAP Asset Intelligence Network (SAP AIN) Implementierung mit einem KUKA Roboter statt. Ziel ist es, eine industrielle Produktion durch die gezielte Erhebung und Auswertung von Daten auf Herausforderungen und Anwendungsf?lle vorzubereiten, die heute noch unbekannt sind.

        Erfahren Sie mehr zum Projekt.

        Die Fertigungszelle in Halle 10 unseres Werkes in Augsburg. Hier entsteht der gemeinsame Industrie 4.0-Case von KUKA und SAP.

        Zusammen stark

        Mit starken Partnern die Zukunft beschleunigen: Darum geht es uns in der Open Industry 4.0 Alliance.

        KUKA in der Open Industry 4.0 Alliance

        Damit die digitale Transformation in Europa nicht durch Insellösungen und inkompatible Standards verlangsamt wird, müssen die Maschinen all der hochautomatisierten Fabriken und Anlagen die gleiche Sprache sprechen: Es braucht ein herstellerneutrales, standardisiertes und für alle offenes Ökosystem, in das auch Logistik und Services eingebunden sind. Genau dazu wurde 2019 die Open Industry Alliance gegründet: Namhafte Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Industrieautomation und Software haben sich hier zusammengeschlossen, um ein sogenanntes Open Industry 4.0 Framework zu entwickeln – und KUKA ist an vorderster Stelle mit dabei. Jedes Mitglied der Allianz stellt seine Kernkompetenzen zur Verfügung, um Bereiche wie Konnektivität, Datenmanagement, IT-Sicherheit und Kooperationsmöglichkeiten zu standardisieren. Und die Industrie in ganz Europa profitiert von einem offenen, standard-basierten und kompatiblen Angebot für die Gesamtstrecke vom Objekt in der Werkhalle bis zum Service.

        KUKA Roboter in der LEGO Cloud

        Forschung ist für KUKA unerl?sslich. Dazu geh?rt auch die stete Kooperation mit Universit?ten und renommierten Instituten auf der ganzen Welt. Einer unserer Forschungspartner ist die Universit?t Aalborg in D?nemark. Hier wollte ein Forschungsteam zeigen, wie einfach sich diverse Maschinen in einer Produktionshalle mit der Cloud vernetzen lassen. Die Forscher nutzten dazu einfach die offene Referenz-Architektur der von uns mitgegründeten Open Industry 4.0 Alliance. So konnten sie über ein Edge Interface unserer Tochter Device Insight einen KUKA Roboter mit der Microsoft Azure Cloud der Lego Gruppe verbinden. Aus zwei Zuführstationen, einer Handstation und einer KUKA-Roboterzelle entstand eine kleine, smarte Produktionslinie, die LEGO Bausteine individuell montieren und verpacken kann.

        Erfahren Sie mehr über dieses Projekt.

        Ein KUKA Roboter hantiert präzise mit LEGO Bausteinen.

        Globale Remote-Service-Plattform von Device Insight

        Krones ist ein führender Hersteller von Prozess-, Abfüll- und Verpackungsanlagen. Kunden, die sich für eine Anlage von Krones entscheiden, bet?tigen eine gro?e Investition und erwarten daher zurecht einen schnellen und sicheren Customer Support. Die KUKA Tochter Device Insight lieferte Krones auf Basis von CENTERSIGHT? eine globale Remote-Service-Plattform.

        Mit dieser k?nnen sich Krones‘ Servicetechniker mit allen der mehr als 20.000 Anlagen weltweit verbinden – bis hinab auf die Steuerungsebene einzelner Komponenten.

        Krones-Kunden geben dazu einfach per Mail oder per Knopfdruck das Zeitfenster und den Zugriff auf ihre Anlage frei. Wird der Remote- Service-Vorgang gestartet, dokumentiert Krones jede durchgeführte T?tigkeit in CENTERSIGHT?. So behalten die Krones-Kunden die volle Kontrolle, Transparenz und Rechtssicherheit – und Krones den überblick über s?mtliche Vorg?nge auf einer Maschine. Nicht zuletzt sorgt CENTERSIGHT? auch für mehr Nachhaltigkeit: Denn Krones-Techniker müssen jetzt nur noch dann zum Kunden reisen, wenn vorher über den Remote-Service gekl?rt wurde, ob es wirklich n?tig ist.

        Alles im Blick mit der Remote-Service-Plattform von Device Insight.

        KUKA Versuchsanlage mit 5G

        Für viele Modernisierungswünsche reichen bisherige Funktechniken wie WLAN oder 4G nicht aus: Die übertragungsraten sind zu gering und es kann passieren, dass sicherheitsrelevante Daten nicht schnell genug ankommen. Der neue Standard 5G verbindet jedoch die für die Produktion erforderliche hohe Bandbreite mit der n?tigen Zuverl?ssigkeit. Aktuell befindet sich 5G für die Industrie noch in einem Entwicklungsstatus.

        KUKA arbeitet jedoch bereits daran, dass 5G auf lange Sicht die bisherigen Funktechnologien abl?st. Beispielsweise haben wir unsere Versuchsanlage ?Smart Production Center“ in Augsburg mit 5G Technologie ausgestattet: Mehrere mit 5G vernetzte mobile Plattformen machen es m?glich, dass die Anlage die verschiedensten Fabrikate produzieren kann – von der Waschmaschine über Fahrradrahmen bis hin zu Karosserieteilen.

        Erfahren Sie mehr über die Versuchsanlage.

        Am Standort in Augsburg wird bereits 5G eingesetzt.

        KUKA verbindet

        Ein KUKA-Roboter arbeitet nahtlos mit Bearbeitungszentren eines anderen Herstellers zusammen: Dank der KUKA SmartProduction Umgebung kein Problem. Sie kommt zum Beispiel in einem unserer Use Cases zum Einsatz. In einer vollautomatisierten und vernetzten Roboterzelle nimmt unser Roboter mit seinen pneumatischen Greifern der Firma Zimmer Gussbauteile auf und übergibt sie einem Bearbeitungszentrum der Firma Heller. Dieses bohrt und fräst die Bauteile. Anschließend entnimmt sie der Roboter wieder und entgratet sie. Damit er auch ein zweites Bearbeitungszentrum versorgen kann, ist er auf einer Lineareinheit verbaut, die ihm vollen Bewegungsspielraum ermöglicht.

        Die Zusammenarbeit funktioniert so reibungslos, weil sowohl unser Roboter als auch seine Greifer und die Heller Bearbeitungszentren sowie alle weiteren Komponenten miteinander und mit der KUKA Cloud vernetzt sind. Produkte anderer Hersteller können also problemlos in die SmartProduction-Umgebung eingebunden werden. In der KUKA Connectivity Box werden alle Daten gesammelt und an die Cloud weitergegeben. Ein übersichtliches Dashboard gibt Werkern und Management die Übersicht über alle Komponenten und die volle Kontrolle über den gesamten Produktionsprozess.

        KUKA Roboter und Heller Bearbeitungszellen bei der Kooperation.
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